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Úterý 20.11.2018
 

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Burgruine TALMBERK

Die Reste der Burg Talmberk befinden sich am Südrand des gleichnamigen Ortes, auf einem schroffen Felsausläufer im tiefen bewaldeten Tal des Talmberský-Baches.


Die längliche Form der Felszunge bestimmte die Form der Burganlage, sowie deren Aufteilung in Vor- und Hauptburg voraus. Die Vorburg bildete den nördlichen Teil der Burganlage und war von seiner Umgebung von einem bisher erhalten gebliebenen Burggraben getrennt. Die Vorburg, in der sich die Wirtschaftsgebäude der Burg befanden, ist heute durch Häuserbau völlig verändert, sodass deren einstiges Aussehen nicht mehr nachzuvollziehen ist. Die eigentliche Burg nahm nicht viel Raum ein. Ihre Frontmauer stand im rechten Winkel zum Zufahrtsweg. Im Zwinger zwischen Ringmauer und Burggraben stand ein Gebäude mit doppeltem Eingangstor, das jedoch schon nahezu verfallen ist. Nur sein innerer Teil ist übrig geblieben. Die östliche Flanke schützte ein mächtiger, dreigeschossiger runder Bergfried, dessen Grundmauern bis zum Fuß des Burghügels hinabreichten und der gleichzeitig den Hauptteil der Burgfortifikation darstellte. Westlich vom Tor in der Ecke der Frontmauer befand sich ein weiteres Gebäude, dessen Reste schon völlig mit eingestürztem Mauerwerk gefüllt sind und das mit einer Betonplatte abgedeckt wurde. Der Zeck dieses Baus ist unbekannt, wahrscheinlich hatte auch er die Aufgabe, das Burgtor zu schützen. Gegenüber der südlichen Frontmauer stand im südlichen Teil der Burganlage der Palas. Von ihm ist nur ein Teil der Außenmauern übrig geblieben, sodass sein ursprüngliches Aussehen nicht rekonstruiert werden kann. An der Ost- und Westflanke war das Areal der eigentlichen Burg von Mauern umschlossen, an die sich wahrscheinlich holzgezimmerte Wirtschaftsgebäude anlehnten. Die östliche Mauer blieb teilweise erhalten, die westliche weist nur spärliche Reste auf. Zur Burgbefestigung gehörten auch Zwinger an den Abhängen der Felszunge, die heute teilweise als Schrebergärten genutzt werden, sowie ein verschwundener Teich.

Die Burg Talmberk wurde wahrscheinlich von Hroznata von Úžice aus dem mährischen Geschlecht der Kounicer gegründet. In den Jahren 1248 - 1286 wurde er wegen seiner treuen Dienste an König Václav II. zum Burgvogt der Prager Burg erhoben. Erstmals wird die Existenz der Burg im Jahre 1297erwähnt, und dies in indirektem Zusammenhang mit Vilém von Talmberk - wohl einem Sohn Hroznata. Im Jahre 1312 benutzte Jošt das Attribut von Talmberk, der nachgewiesenermaßen Hroznatas Sohn war, der kurz nach 1213 Černice und Kácov erwarb und zum Ahnherrn des Geschlechts der Černický von Kácov wurde. Im Jahre 1316 werden auf Talmberk noch die Nachfahren von Vilém, die Gebrüder Diviš und Nezamysl von Talmberk erwähnt. Diviš lebte noch im Jahre 1353. In den Jahren 1357 - 1374 gehörte die Burg Ješek von Talmberk und in den Jahren 1357 - 1382 Vilém von Talmberk. 1390 war Diviš von Talmberk Burgherr. Im selben Jahr bemächtigte sich Havel Medek von Valeček widerrechtlich der Burg und setzte Diviš gefangen. Erst im Jahre 1397 ließ er Diviš auf Entscheidung des Landesgerichtshofes frei und gab ihm die Burg Talmberk zurück.

Eine weitere Mitteilung über Talmberku stammt aus dem Jahre 1473, als es in Besitz von Bedřich von Očedělice war. Im Jahre 1487 gehörte die Burg Bedřich von Šumperk und Talmberk, der im Jahre 1488 Verhandlungen über den Verkauf der Burg an den Besitzer der benachbarten Ratajer Herrschaft Bohuslav von Vamberk führte. Ein Vertragsausschluss blieb jedoch aus. Danach versiegen jegliche Hinweise auf Talmberk, erst im Jahre 1533 wird es als Zubehör der Herrschaft Čestín erwähnt, die in Besitz von Michal Slavata von Chlum war. Aber da war sie schon verwaist.

Seit dieser Zeit wurde die Burg Talmberk ihrem Schicksal überlassen, die Einwohner des unter ihr liegenden Dorfes benutzten ihr Mauerwerk zum Bau ihrer Häuser und nach und nach, besonders im Verlauf des 18. und 19. Jahrhunderts, begannen sie damit, ihre Behausungen auch direkt auf der Burgstätte zu errichten.

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AKTUALIZACE: Václav Pošmurný (TO 03) 2, 20.11.2005 v 13:17 hodin
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